Großhandel-Logistik: Kundenaufträge noch heute per Direktfahrt ausliefern

Maxmove fährt kommissionierte Ware aus Ihrem Lager direkt zum Betrieb, zur Werkstatt oder aufs Werksgelände Ihres Kunden – wenn die eigene Tour voll ist oder ein Auftrag nicht bis morgen warten kann.

  • Sofortpreis vor der Buchung
  • Live-Tracking jeder Fahrt
  • Versicherte Transporte
Großhandel-Logistik: Kundenaufträge noch heute per Direktfahrt ausliefern

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Kundenbelieferung im Großhandel: die Aufträge zwischen den Touren

Ob technischer Handel, Verpackungs-, Büro- oder Werkstattbedarf: Die meisten Großhändler liefern über feste Touren. Bestellt wird bis zum Vortag, kommissioniert am Abend, ausgeliefert am nächsten Morgen. Schwierig sind die Aufträge dazwischen – der Instandhalter, dessen Pumpe wegen einer Dichtung steht, der Caterer, dem für den Abend Verpackung fehlt, die Fehlmenge aus der Morgentour. Jeder dieser Aufträge kostet entweder einen zusätzlichen Fahrer oder den Kunden.

Maxmove fährt solche Aufträge als Direktfahrt: ein Fahrzeug, eine Strecke vom Lager zum Empfänger, ohne Depot und ohne Umschlag. Die Ware bleibt so verpackt und beschriftet, wie sie aus Ihrer Kommissionierung kommt, der Lieferschein fährt mit. Sofortpreis und frühestes Abholfenster sehen Sie vor der Buchung.

Was in der Praxis schiefgeht, ist selten die Fahrt, sondern die Übergabe: Wareneingang schon geschlossen, keine Rampe für die Palette, Werkstor mit Anmeldung. Deshalb gehören Annahmezeiten, Ansprechpartner und Entlademöglichkeit in den Auftrag. Der Fahrer sieht sie in der App, und der digitale Abliefernachweis hält Empfänger, Zeitpunkt und Fotos der abgeladenen Ware fest.

Was Großhändler per Direktfahrt verschicken

Typische Sendungen aus technischem Handel, Verpackungs-, Büro- und Werkstattbedarf, die nicht bis zur nächsten Regeltour warten können.

  • Ersatzteile für die Instandhaltung
  • Dichtungen, Wälzlager und Antriebsriemen
  • Befestigungstechnik in Kartons und KLT
  • Verpackungsmaterial und Kartonagen
  • Einweggeschirr und Gastro-Non-Food
  • Büropapier und Bürobedarf
  • Arbeitsschutzkleidung und PSA
  • Kommissionierte Mischpaletten
  • Fehlmengen aus der Morgentour

Drei Eilaufträge aus Großhandelslagern im Rheinland

So sehen typische Fahrten zwischen Köln, Leverkusen und Bonn aus – mit dem, was der Empfänger vorbereiten muss.

  • Dichtung für eine Pumpe im Chempark Leverkusen

    Ein technischer Großhändler in Köln-Porz hat die Gleitringdichtung für eine stehende Pumpe im Chempark Leverkusen am Lager. Am schnellsten geht es, wenn der Auftraggeber im Werk die Anlieferung beim Werkschutz anmeldet; ohne Voranmeldung ist ein Check-in am Tor möglich, dauert aber länger. Der Fahrer braucht ein amtliches Ausweisdokument im Original und eine Referenz wie Lieferschein oder Bestellnummer. Der Karton fährt im Kompakttransporter, Tor, Gebäude und Ansprechpartner stehen im Auftrag.

  • Verpackung für einen Caterer in Bonn

    Ein Verpackungsgroßhändler in Köln-Niehl liefert Menüschalen, Einweggeschirr und Transportboxen an einen Caterer in Bonn-Beuel, der am Abend eine Veranstaltung ausstattet. Die Ware ist leicht, aber sperrig: Hier begrenzt das Ladevolumen, nicht das Gewicht. Statt zwei Fahrten im kleinen Transporter fährt deshalb ein Sprinter L2 mit rund 10 m³ Laderaum. Der Caterer hinterlegt den Hofeingang, die Zeit, ab der die Küche besetzt ist, und dass die Kartons von Hand abgeladen werden.

  • Fehlmenge aus der Morgentour in Köln

    Bei der Morgentour eines Großhändlers für Werkstattbedarf fehlten zwei Mischpaletten für einen Metallbaubetrieb in Köln-Braunsfeld. Die Nachlieferung fährt noch am selben Tag im Transporter, der bis zu drei Europaletten aufnimmt. Der Betrieb hat einen Stapler auf dem Hof – das steht im Auftrag, ebenso die Absprache, dass keine Leerpaletten getauscht werden. Der Abliefernachweis mit Fotos beider Paletten geht an den Innendienst, der die Fehlmenge damit schließt.

Kurierdienst vor Ort:KölnLeverkusenBonn

Wer was vorbereitet bei Großhandelslieferungen

Die Pflichten aus dem Frachtrecht und die Punkte, an denen Lieferungen aus dem Großhandel in der Praxis hängen bleiben.

  • Verpacken und Verladen: Aufgabe des Absenders

    Nach § 411 HGB muss der Absender das Gut so verpacken, dass es vor Verlust und Beschädigung geschützt ist. § 412 HGB verpflichtet ihn, es beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen, soweit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nichts anderes ergibt; der Frachtführer sorgt für die betriebssichere Verladung. Für Ihr Lager heißt das: Paletten gewickelt und umreift, Kartons stapelfest, schwere Teile unten. Der Fahrer prüft vor der Abfahrt, ob die Ladung so gesichert ist, wie § 22 StVO es verlangt.

  • Europaletten und Palettentausch

    Die EPAL-Europalette misst 1.200 × 800 mm, wiegt leer rund 25 kg und trägt bis zu 1.500 kg. Eine gesetzliche Pflicht des Frachtführers, Paletten zu tauschen oder zurückzuführen, gibt es nicht – der Tausch muss vereinbart werden. Verbreitet sind die Klauseln „Bonner“ und „Kölner Palettentausch“, die die Verbände von Verladern und Transportgewerbe zur Anwendung empfehlen. Klären Sie mit Ihrem Kunden, ob getauscht wird, vermerken Sie es im Auftrag und halten Sie Anzahl und Zustand auf einem Palettenschein fest.

  • Kühlware und Gefahrgut nur nach Prüfung

    Gekühlte Lebensmittel fahren nur, wenn vorab geprüft ist, dass ein geeignet ausgestattetes Fahrzeug verfügbar ist. Für Gefahrgut gilt § 410 HGB: Der Absender muss rechtzeitig in Textform über die genaue Art der Gefahr und nötige Vorsichtsmaßnahmen informieren. Im Großhandelssortiment können Druckgaspackungen wie Sprühdosen, lösemittelhaltige Klebstoffe, ätzende Reiniger oder Lithiumbatterien Gefahrgut nach ADR sein. Regulär gebuchte Fahrten dürfen keine unangemeldeten Gefahrgüter enthalten – melden Sie solche Positionen vor der Buchung an.

  • Annahme beim Kunden vorab klären

    Werks- und Industrieparks regeln die Zufahrt über Torstellen. Im Chempark etwa sind Anlieferungen nur werktags von 6 bis 20 Uhr möglich, und Begleitpersonen, die nicht zum Fahrpersonal gehören, dürfen nicht mit aufs Gelände. In Bürogebäuden und Ladenlokalen fehlen dagegen oft Rampe und Stapler; aus einem Transporter lässt sich eine Palette dann nur Karton für Karton abladen. Brauchen Sie eine Ladebordwand, geben Sie das bei der Buchung an – sie ist je nach verfügbarem Fahrzeug möglich.

Welches Fahrzeug zu welcher Großhandelssendung passt

Einzelne Ersatzteile und Kartons fahren im Pkw oder Kompakttransporter (bis 400 kg, zwei Europaletten). Bis zu drei Europaletten oder 900 kg nimmt der Transporter, vier Paletten der Sprinter L2 – mit rund 10 m³ auch die richtige Wahl für sperrige Leichtware. Schwere Mischpaletten bis 1.200 kg und je nach Aufbau fünf bis acht Europaletten gehören in den 3,5-t-Koffer, bis 3.000 kg und 12 bis 15 Europaletten in den 7,5-t-LKW; alles darüber fragen Sie als [Sonderfahrt](/sonderfahrten) an.

FahrzeugMax. SendungsgewichtEuropalettenMax. SendungsmaßPreisBuchen
PkwPasst z. B. Umzugskartons, Kleinmöbel, Kleinanzeigen-Käufe100 kg–100 × 70 × 50 cmab 19,90 €Buchen
KleintransporterPasst z. B. Waschmaschine, Sessel, Umzugskartons400 kg1–2160 × 120 × 120 cmab 30,90 €Buchen
TransporterPasst z. B. Sofa, Umzug 1–2 Zimmer, Umzugskartons900 kg2–3270 × 160 × 130 cmab 45,90 €Buchen
XL TransporterPasst z. B. Schrank, Umzug 2–3 Zimmer, sperrige Möbel1000 kg3–4330 × 180 × 170 cmab 55,90 €Buchen
3,5-t-KofferPasst z. B. Handelsware, Ladebordwand, große Möbel1200 kg6–8430 × 210 × 210 cmab 130 €Buchen
7,5-t-LKWPasst z. B. Komplettumzug, sperrige Handelsware, Baustellenmaterial3000 kg12–15610 × 245 × 240 cmab 250 €Buchen

Ab-Preise gelten für 1 km Strecke, inkl. MwSt. und aller Gebühren. Deinen genauen Preis siehst du vor der Buchung.

Größer, offen oder schwerer als 3 t? Auf Anfrage als Sonderfahrt

Sofortpreis berechnen

So läuft eine Großhandelslieferung mit Maxmove

  1. 01

    Auftrag anlegen

    Lageradresse, Empfänger, Annahmezeiten und Lieferscheinnummer eingeben, Packstücke mit Maßen und Gewicht angeben. Sofortpreis und frühestes Abholfenster sehen Sie vor der Buchung; Geschäftskunden buchen auch per Schnittstelle.

  2. 02

    Abholung im Versand

    Der Fahrer meldet sich mit der Auftragsnummer an der Rampe. Ihr Lager verlädt beförderungssicher, der Fahrer prüft vor der Abfahrt die Ladungssicherung.

  3. 03

    Direktfahrt zum Kunden

    Ohne Depot und ohne Umschlag. Innendienst und Kunde sehen die Position im Live-Tracking und können den Wareneingang vorbereiten.

  4. 04

    Übergabe mit Nachweis

    Der Empfänger unterschreibt digital, der Fahrer fotografiert die abgeladene Ware. Den Abliefernachweis mit Zeitstempel ordnen Sie dem passenden Lieferschein und der Rechnung zu.

Warum Maxmove für Großhandel

  • Eilaufträge ohne zusätzlichen eigenen Fahrer

    Fehlmengen, Nachlieferungen und Aufträge nach Tourschluss fahren als Direktfahrt, statt dass ein Lagermitarbeiter ins Auto steigt oder der Kunde auf morgen vertröstet wird. Sie buchen nur die Fahrten, die Ihre eigene Tour nicht schafft.

  • Fester Preis, Rechnung, feste Strecken

    Den Sofortpreis sehen Sie vor jeder Buchung, abhängig von Strecke und Fahrzeugklasse. Mit einem [Business-Workspace](/business) buchen Sie auf Rechnung; wiederkehrende Strecken, etwa eine tägliche Nachmittagsrunde zu Stammkunden, richten wir als feste Aufträge ein.

  • Nachweis, der zum Lieferschein passt

    Unterschrift, Zeitstempel und Fotos der abgeladenen Ware liegen nach jeder Zustellung digital vor. Wenn ein Kunde Fehlmengen oder Transportschäden meldet, hat Ihr Innendienst den Beleg sofort zur Hand.

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