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Palettenschein-Vorlage

Palettenschein als kostenlose Vorlage in PDF und Word – dokumentiert Tausch und Rückgabe von Europaletten und Gitterboxen inklusive offener Palettenschuld.

Vorlage kostenlos herunterladen

Kostenlos und ohne Anmeldung – auch für den gewerblichen Einsatz.

Der Palettenschein dokumentiert den Tausch von Ladehilfsmitteln: wie viele Europaletten oder Gitterboxen bei einer Übergabe abgegeben wurden, wie viele leer zurückkamen – und welche Palettenschuld offen bleibt. Er ergänzt Lieferschein und Abliefernachweis: Diese quittieren die Ware, der Palettenschein die Ladehilfsmittel.

Was dokumentiert ein Palettenschein?

  • Datum, Ort und beteiligte Parteien (abgebende und annehmende Seite)
  • Art und Anzahl der abgegebenen Ladehilfsmittel (Europaletten, Gitterboxen, Aufsatzrahmen)
  • Art und Anzahl der zurückgetauschten Leerpaletten
  • Zustand bzw. Qualitätsklasse der getauschten Paletten
  • Offene Palettenschuld und Unterschriften beider Seiten

Warum lohnt sich der Aufwand?

Weil Paletten bares Geld sind: Eine tauschfähige Europalette kostet im Einkauf je nach Marktlage schnell zehn Euro und mehr, eine volle LKW-Ladung umfasst gut 30 Stück. Ungeklärte Palettensalden summieren sich über Wochen zu vierstelligen Beträgen – und ohne Beleg lässt sich eine Palettenschuld später kaum durchsetzen.

Wann besteht überhaupt eine Tauschpflicht?

Nur, wenn sie vereinbart wurde. Weder das Frachtrecht noch die ADSp sehen automatisch einen Palettentausch vor – die ADSp schließen eine Tauschpflicht ohne ausdrückliche Vereinbarung sogar aus. Prüfen Sie also Transportauftrag oder Rahmenvereinbarung: Steht dort nichts zum Tausch, schuldet der Frachtführer keine Leerpaletten. Genau deshalb gehört die Regelung schriftlich in den Auftrag – und jede Übergabe auf einen Palettenschein.

Papier oder digital?

An der Rampe muss es schnell gehen – da wird der Zettel unleserlich ausgefüllt, der Durchschlag verblasst, und nach Wochen zeigen zwei Palettenkonten zwei verschiedene Salden. Wer Übergaben ohnehin digital quittiert, erfasst Ladehilfsmittel am besten gleich mit – etwa mit Maxmove Digital POD, wo Paletten je Übergabe mit Unterschrift und Zeitstempel dokumentiert werden.

Häufige Fragen

Wer schuldet wem Paletten? Wer beladene Paletten annimmt, ohne gleichwertige leere zurückzugeben, baut eine Palettenschuld auf. Der Palettenschein hält fest, wie hoch sie ist und wer sie ausgleichen muss.

Was ist eine tauschfähige Palette? Eine intakte EPAL-Europalette mit gültiger Kennzeichnung, ohne gebrochene Bretter oder fehlende Klötze – üblicherweise Qualitätsklasse A oder B. Beschädigte oder gesperrte Paletten werden beim Tausch nicht akzeptiert.

Zug-um-Zug-Tausch oder Nachtausch? Beim Zug-um-Zug-Tausch gibt der Empfänger sofort entsprechende Leerpaletten heraus. Beim Nachtausch wird die Schuld später ausgeglichen – dann ist der Palettenschein der einzige Beleg über den offenen Saldo.

Wie führe ich ein Palettenkonto? Je Geschäftspartner ein Saldo, gespeist aus den Palettenscheinen jeder Übergabe. Monatlich abstimmen und Differenzen sofort klären – je älter die Differenz, desto schwieriger die Einigung.

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