Direktfahrt – Ihr Transport ohne Umwege

Abholung und Zustellung in einer Fahrt: Ihre Sendung fährt direkt vom Absender zum Empfänger – Abholung in Köln und ganz NRW, auf Wunsch noch heute. Preis sofort berechnen und online buchen.

  • Sofortpreis vor der Buchung
  • Live-Tracking der Fahrt
  • Versicherte Transporte

Kosten einer Direktfahrt mit Transporter

Was kostet eine Direktfahrt mit Transporter pro Kilometer?

Eine seriöse Direktfahrt hat keinen universellen Kilometerpreis. Der Gesamtpreis hängt von Abhol- und Zustellstrecke, Fahrzeugklasse, Verfügbarkeit, Zeitfenster, Ladeaufwand, Maut und möglichen Zuschlägen ab; kurze Fahrten wirken pro Kilometer meist teurer als lange. Maxmove berechnet deshalb einen verbindlichen Gesamtpreis aus den konkreten Auftragsdaten, bevor Sie buchen, statt mit einem irreführenden Pauschalwert zu werben.

Welche Angaben verändern den Gesamtpreis?

Welche Angaben verändern den Gesamtpreis?
FaktorBeispielAuswirkung
StreckeAbholung, Zustellung, ZwischenstoppsFahrzeit und Distanz
FahrzeugPkw, Caddy, Sprinter, LkwKapazität und Betriebskosten
AuftragZeitfenster, Ladehilfe, MautDisposition und Zuschläge

Rechenweg statt Lockpreis

Vergleichen Sie immer den vollständigen Angebotspreis für dieselben Adressen, Maße, Gewichte und Zeitfenster. Ein isolierter €/km-Wert kann Anfahrt, Mindestpreis, Ladezeit oder Maut ausblenden und ist deshalb allein nicht belastbar.

Fachlich geprüft von Max Valjan, Gründer von Maxmove · Zuletzt aktualisiert:

Warum eine Direktfahrt mit Maxmove?

  • Ohne Zwischenstopps

    Ihre Sendung wird nicht umgeladen und nicht mit anderen Sendungen kombiniert – das Fahrzeug fährt exklusiv für Sie.

  • Same-Day & Express

    Kurzfristige Abholung, meist in unter 45 Minuten. Ideal für eilige Dokumente, Ersatzteile und empfindliche Güter.

  • Stadtfahrt und Langstrecke ab NRW

    Start und Ziel eingeben, verbindlichen Preis sehen, buchen – von der Stadtfahrt in Köln bis zur Langstrecke ab NRW.

  • Für Geschäftskunden

    Regelmäßige Direktfahrten, API-Anbindung und Sammelrechnung – Logistik, die mit Ihrem Unternehmen mitwächst.

Was kostet eine Direktfahrt?

Als Richtwert für Direktfahrten in Deutschland können Sie mit diesen Kilometerpreisen rechnen – abhängig von Fahrzeugklasse, Strecke und Zeitfenster. Verbindlich ist der Sofortpreis im Rechner: Route eingeben, Preis sehen, buchen.

FahrzeugklasseRichtwert pro kmBeispiel 100 km
Kastenwagen (bis ca. 600 kg)0,90–1,30 €90–130 €
Transporter (bis ca. 1 t)1,00–1,50 €100–150 €
Sprinter (bis ca. 1,2 t / 4 Paletten)1,20–1,70 €120–170 €
3,5-t-Koffer (bis 8 Paletten)1,40–1,90 €140–190 €

Für Kurzstrecken gilt ein Mindestpreis, ab etwa 200 km sinkt der Kilometerpreis spürbar. Zuschläge entstehen durch enge Zeitfenster, Zusatzstopps oder Wochenendfahrten – der Sofortpreis rechnet alles vor der Buchung ein.

Jetzt exakten Preis für Ihre Route berechnen

Direktfahrten, die in NRW täglich anfallen

Ob Prüfteil zwischen zwei Werken oder Direktlieferung zu einem festen Termin – die Aufträge auf der Rheinschiene wiederholen sich. Drei Situationen, für die unsere Kunden zwischen Köln, Leverkusen und Düsseldorf eine Direktfahrt buchen.

  • Produktion und Werkverkehr

    Rund um das Ford-Werk in Niehl und die Zulieferbetriebe im Kölner Norden ist Werkverkehr Alltag: Vorrichtungen, Prüfteile und Nacharbeit pendeln zwischen Halle und Lieferant. Fehlt ein einziges Teil, hilft kein Sammelgut mehr – dann steht die Linie. Wir setzen ein Fahrzeug exklusiv auf Ihren Auftrag: Die Sendung wird nicht umgeladen und geht direkt an das Tor, das Sie im Auftrag nennen. Wo der Fahrer gerade ist, sehen Sie live auf der Karte.

  • Der Termin, der nicht kippen darf

    Beurkundung in Düsseldorf, Vergabegespräch im Rathaus, Übergabe an einen Kunden mit festem Slot – solche Termine verschieben sich nicht, nur weil eine Sendung noch im Depot liegt. Kommt sie zu spät, hilft keine Nachforschung mehr – dann kippt der Termin. Die Direktfahrt fährt durch, ohne Umschlag und ohne fremde Sendungen an Bord, und übergibt an der Person oder dem Empfang, den Sie hinterlegt haben. Die Übergabe belegt ein digitaler Liefernachweis mit Foto, Unterschrift und Zeitstempel.

  • Rheinschiene: Köln – Leverkusen – Düsseldorf

    Zwischen Köln, Leverkusen und Düsseldorf liegt die dichteste Wirtschaftsachse in NRW: Chempark, Verwaltungen, Agenturen und Werkstätten arbeiten auf engem Raum zusammen, und A3 und A57 stehen regelmäßig. Wer diese Kurierfahrt über eine Sammelroute schickt, verliert die Zeit zweimal – erst im Depot, dann im Stau. Wir fahren die Strecke als eine einzige Direktlieferung, ein Fahrzeug exklusiv für den Auftrag, mit Abholung und Zustellung an den Adressen, die Sie angeben. Was die Fahrt kostet, sehen Sie als Sofortpreis vor der Buchung.

Häufig gefahren in:KölnDüsseldorfLeverkusen

Fahrzeugklassen für Ihre Direktfahrt

Vergleiche Zuladung, Palettenplätze und Ladefläche für deine Direktfahrt – vom Pkw bis zum 3,5-Tonner mit Koffer.

FahrzeugMax. SendungsgewichtEuropalettenMax. SendungsmaßPreisBuchen
PkwPasst z. B. Umzugskartons, Kleinmöbel, Kleinanzeigen-Käufe100 kg–100 × 70 × 50 cmab 79,86 €Grundpreis 18,90 €Buchen
KleintransporterPasst z. B. Waschmaschine, Sessel, Umzugskartons400 kg1–2160 × 120 × 120 cmab 94,05 €Grundpreis 29,90 €Buchen
TransporterPasst z. B. Sofa, Umzug 1–2 Zimmer, Umzugskartons900 kg2–3270 × 160 × 130 cmab 112,95 €Grundpreis 44,90 €Buchen
XL TransporterPasst z. B. Schrank, Umzug 2–3 Zimmer, sperrige Möbel1 t3–4330 × 180 × 170 cmab 130,05 €Grundpreis 54,90 €Buchen
3,5-t-KofferPasst z. B. Handelsware, Ladebordwand, große Möbel1200 kg6–8430 × 210 × 210 cmab 211,24 €Grundpreis 129 €Buchen
7,5-t-LKWPasst z. B. Komplettumzug, sperrige Handelsware, Baustellenmaterial3 t12–15610 × 245 × 240 cmab 366,72 €Grundpreis 249 €Buchen

Veröffentlichte Beispiele für Köln → Düsseldorf, Montag bis Freitag um 10:00 Uhr (Berliner Zeit). Den verbindlichen Preis für deine Adressen siehst du vor der Buchung.

Größer, offen oder schwerer als 3 t? Auf Anfrage als Sonderfahrt

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Direktfahrt verstehen: Unterschiede, Haftung und Vorbereitung

Wie sich die Direktfahrt von Kurier, Express und Stückgut unterscheidet, was das HGB zur Haftung sagt und wann sich die exklusive Fahrt rechnet.

Direktfahrt, Kurier, Express, Stückgut: die Unterschiede

Die Begriffe werden oft vermischt, beschreiben aber verschiedene Abläufe. Die Marktstudien der Kurier-, Express- und Paketbranche grenzen sie so ab:

Kurier: Die Sendung wird persönlich oder elektronisch ständig begleitet und vom selben Dienst auf direktem Weg zum Empfänger gebracht, ohne feste Gewichtsgrenze.

Express: Die Sendung läuft über Umschlagzentren, aber mit festem, oft garantiertem Zustelltermin, typischerweise über Nacht.

Paket: standardisierte Sendungen mit engen Größen- und Gewichtsgrenzen, sortiert in automatisierten Netzen.

Stückgut: Paletten und größere Packstücke mehrerer Versender, gesammelt, im Depot umgeschlagen und gebündelt zugestellt.

Die Direktfahrt ist die Form des Kuriers für alles vom Umschlag bis zur Palette: ein Fahrzeug, ein Auftrag, keine Umladung und keine fremden Sendungen an Bord. In der Spedition spricht man bei einem ganzen Lkw, der nur für einen Auftraggeber fährt, von einer Komplettladung – das Prinzip ist dasselbe, nur das Fahrzeug ist größer.

Maxmove fährt jede Buchung als Direktfahrt, vom Lastenrad bis zum 3,5-t-Koffer. Wie sich Stückgut und Beiladung davon abgrenzen, erklärt das Logistik-Lexikon.

Wann sich eine Direktfahrt rechnet

Die Direktfahrt kostet mehr als ein Platz im Sammelverkehr, weil das Fahrzeug nur für Sie fährt. Sie rechnet sich, sobald eine Verzögerung oder ein Schaden teurer wäre als dieser Unterschied. Typische Fälle:

Stillstand: Ein Ersatzteil, ein Werkzeug oder eine Prüfvorrichtung fehlt in Produktion oder Werkstatt. Oft kostet schon eine Stunde Stillstand mehr als die ganze Fahrt.

Fester Termin: Montage, Messeaufbau, Beurkundung, Zeitfenster an der Rampe eines Lagers. Kommt die Sendung zu spät, ist der Termin verloren.

Empfindliche oder unhandliche Ware: Glas, Elektronik, Muster, Kunst, nicht stapelbare Paletten. Jeder Umschlag ist ein zusätzliches Schadensrisiko.

Kurze Strecke, viel Volumen: mehrere Paletten oder ein voller Transporter innerhalb einer Region. Hier fällt der Preisvorteil des Sammelverkehrs kaum ins Gewicht.

Wichtig für die Kalkulation: Für eine Verspätung haftet ein Frachtführer gesetzlich höchstens mit dem Dreifachen der Fracht (§ 431 Abs. 3 HGB). Folgeschäden wie ein stehendes Band sind damit meist nicht annähernd gedeckt. Wer Zeit absichern will, tut das über die Wahl des Transports, nicht über Schadenersatz. Was Ihre Strecke kostet, zeigt der Transportkosten-Rechner.

Haftung bei der Direktfahrt: was das HGB vorsieht

Wer gewerblich Güter auf der Straße befördert, ist Frachtführer im Sinne von § 407 HGB. Er haftet für Verlust und Beschädigung von der Übernahme bis zur Ablieferung (§ 425 HGB), und zwar ohne dass ihm ein Verschulden nachgewiesen werden muss. Frei wird er nur bei Umständen, die auch größte Sorgfalt nicht verhindert hätte, oder aus den Gründen des § 427 HGB, etwa ungenügender Verpackung oder Verladung durch den Absender.

Die Höhe ist begrenzt: höchstens 8,33 Sonderziehungsrechte (SZR) des Internationalen Währungsfonds je Kilogramm Rohgewicht (§ 431 HGB), umgerechnet in Euro zum Kurs am Tag der Übernahme. In seinen AGB darf der Frachtführer einen Wert zwischen 2 und 40 SZR vorsehen, wenn er darauf hinweist; gegenüber Verbrauchern darf er nicht zu ihrem Nachteil abweichen (§ 449 HGB). Unbegrenzt haftet er bei Vorsatz oder Leichtfertigkeit (§ 435 HGB).

Praktisch heißt das: Leichte, wertvolle Sendungen sind schnell unterversichert. Ein Steuergerät mit 5 kg ist gesetzlich mit 41,65 SZR abgesichert, ganz gleich, was es kostet. Liegt der Warenwert deutlich darüber, schließen Sie für solche Sendungen eine eigene Transportversicherung ab.

Schaden oder Verspätung: diese Fristen gelten

Ob ein Anspruch durchsetzbar ist, entscheidet oft die Anzeige bei der Ablieferung. § 438 HGB setzt klare Fristen:

Äußerlich sichtbare Schäden oder fehlende Packstücke müssen spätestens bei der Ablieferung angezeigt werden. Sonst wird vermutet, dass die Ware vollständig und unbeschädigt angekommen ist. Die Anzeige gegenüber dem Fahrer, der abliefert, genügt.

Verdeckte Schäden, die erst beim Auspacken auffallen, müssen innerhalb von sieben Tagen nach Ablieferung angezeigt werden, in Textform – eine E-Mail reicht.

Eine Überschreitung der Lieferfrist muss der Empfänger innerhalb von 21 Tagen anzeigen, sonst erlöschen die Ansprüche.

Die Anzeige muss den Schaden hinreichend deutlich kennzeichnen; ein pauschales „unter Vorbehalt“ beschreibt keinen konkreten Schaden. Fotografieren Sie sichtbare Schäden direkt bei der Übergabe. Bei der Direktfahrt mit Maxmove hält der digitale Abliefernachweis Foto, Unterschrift und Zeitstempel der Übergabe fest, damit der Zustand belegt ist.

Für die schriftliche Anzeige gibt es eine Vorlage zur Haftbarhaltung, für die Aufnahme vor Ort ein Schadensprotokoll.

Direktfahrt vorbereiten: wer lädt, wer wartet, was in den Auftrag gehört

Nach § 412 HGB ist grundsätzlich der Absender für das beförderungssichere Verladen und für das Entladen zuständig, sofern sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nichts anderes ergibt; der Frachtführer sorgt für die betriebssichere Verladung. In der Praxis sichert der Fahrer die Ladung im Fahrzeug. Für schwere Stücke braucht es vor Ort Stapler oder Hubwagen oder eine gebuchte Tragehilfe.

Die angemessene Ladezeit ist im Preis enthalten. Wartet das Fahrzeug darüber hinaus, etwa weil die Ware noch nicht fertig verpackt ist, darf der Frachtführer Standgeld verlangen (§ 412 Abs. 3 HGB). Buchen Sie deshalb, wenn die Sendung abholbereit ist; den frühesten verfügbaren Abholzeitraum sehen Sie bei der Buchung.

In den Auftrag gehören: genaue Lade- und Entladestelle mit Tor oder Etage, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Art, Anzahl, Maße und Rohgewicht der Packstücke, Hinweise wie „aufrecht“ oder „zerbrechlich“ und bei wertvollen Gütern der Warenwert.

Ist ein Termin entscheidend, gehört er ausdrücklich in den Auftrag: Nur eine vereinbarte Frist gilt als Lieferfrist im Sinne von § 423 HGB. Ohne Vereinbarung zählt, was einem sorgfältigen Frachtführer vernünftigerweise zuzubilligen ist.

Direktfahrt mit Transporter oder Lkw: wo die Grenzen liegen

Online buchbar sind bei Maxmove Direktfahrten vom Lastenrad für Dokumente in der Innenstadt über Pkw, Kompakttransporter und Sprinter L3 oder 3,5-t-Koffer (bis 1.200 kg Zuladung, rund 4,3 m Ladelänge) bis zum 7,5-t-LKW mit bis zu 3.000 kg Zuladung. Damit sind Dokumente, Ersatzteile, Messegut, Möbel und bis zu 15 Europaletten abgedeckt.

Bei 3,5 t liegt auch eine rechtliche Grenze: Für gewerblichen Güterkraftverkehr mit schwereren Fahrzeugen wie dem 7,5-t-LKW verlangt das Güterkraftverkehrsgesetz eine Lizenz und eine Pflicht-Haftpflichtversicherung (§§ 3 und 7a GüKG). Fahrzeuge bis 3,5 t sind davon im Inlandsverkehr ausgenommen (§ 2 GüKG); die Haftung nach HGB gilt in beiden Fällen in vollem Umfang.

Was schwerer als 3 t ist, eine offene Ladefläche oder einen Kran braucht, fahren wir als Sonderfahrt auf Anfrage.

Wiederkehrende Direktfahrten, etwa ein täglicher Pendelverkehr zwischen zwei Standorten in NRW, lassen sich als feste Touren einrichten – sprechen Sie uns dafür über das Geschäftskonto an.

Häufige Fragen zur Direktfahrt