Baustofflieferung vom Händler zur Baustelle – kurzfristig per Direktfahrt
Ihr Lkw mit Ladekran fährt die großen Ladungen, Maxmove die eiligen kleinen: Sackware, Platten, Profile und Zubehör vom Lager oder der Abholtheke direkt zur Baustelle Ihres Handwerkskunden.
- Sofortpreis vor der Buchung
- Live-Tracking jeder Fahrt
- Versicherte Transporte

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Baustofflieferung im Fachhandel: die kleinen Aufträge, die nicht warten
Im Baustoff-Fachhandel ist die Lieferlogistik auf große Mengen ausgelegt: Lkw mit Ladekran, Touren am Vortag geplant, Anlieferung palettenweise frei Baustelle. Die Aufträge, die den Tag durcheinanderbringen, sind klein – zwölf Sack Fliesenkleber, die der Fliesenleger zu knapp bestellt hat, ein Bund CW-Profile für den Trockenbauer, eine einzelne Palette Zement für einen Rohbau, dessen Lieferung erst übermorgen eingeplant ist. Dafür einen Kranwagen loszuschicken, rechnet sich selten. Also fährt der Handwerker selbst und fehlt auf der Baustelle.
Maxmove übernimmt diese Aufträge als Direktfahrt vom Lager oder von der Abholtheke zur Baustelle. Ihr Verkauf bucht die Fahrt beim Kundenauftrag mit, sieht den Sofortpreis vor der Buchung und kann ihn an den Kunden weitergeben. Der Handwerker verfolgt die Anlieferung live und bleibt bei der Arbeit.
Bei Baustoffen entscheidet fast immer das Gewicht, nicht der Laderaum: 40 Sack Zement à 25 kg sind bereits eine Tonne. Bei Profilen und Platten bestimmt dagegen die Länge das Fahrzeug. Beides geben Sie bei der Buchung an. Für Dach- und Fassadenmaterial und für Fahrten zwischen Bauhof und Baustelle aus Sicht des Handwerksbetriebs gibt es die Seite Baustofftransport.
Was Baustoffhändler kurzfristig ausliefern
Typische Kleinmengen aus Lager und Abholtheke, für die sich kein Lkw mit Ladekran lohnt.
- Sackware: Zement, Mörtel, Fliesenkleber
- Gipskarton- und Gipsfaserplatten
- CW- und UW-Profile für den Trockenbau
- Dämmplatten und Dämmstoffrollen
- Fliesen in Kartons
- Abdichtung, Grundierung und Silikon
- Werkzeug, Dübel und Befestigungsmittel
- Innentüren und Zargen
- KG- und HT-Rohre bis zur Ladelänge
Drei Lieferungen aus dem Baustoffhandel im Rheinland
Typische Aufträge zwischen Köln, Hürth und Bonn – mit Gewicht, Länge und Abladestelle, die das Fahrzeug bestimmen.
Fliesenkleber für einen Altbau in Köln-Ehrenfeld
Ein Fliesenleger merkt am Vormittag, dass zwölf Sack Fliesenkleber fehlen. Der Baustoffhändler in Köln-Ossendorf stellt die Säcke an der Abholtheke bereit, Maxmove fährt sie im Kompakttransporter – 300 kg liegen innerhalb der Zuladung – in eine Ehrenfelder Seitenstraße. Dort gilt eingeschränktes Haltverbot: Be- und Entladen ist erlaubt, muss aber ohne Verzögerung geschehen. Im Auftrag stehen Etage, Ansprechpartner und dass eine zweite Person beim Hochtragen hilft.
Trockenbaumaterial für ein Bürogebäude in Hürth
Für einen Ausbau in Hürth-Efferen braucht ein Trockenbauer kurzfristig 20 Gipskartonplatten im Format 1,25 × 2,60 m und ein Bund CW-Profile in 3 m Länge. Die Platten wiegen zusammen über eine halbe Tonne, die Profile sind länger als die Ladefläche des normalen Transporters. Deshalb fährt der Sprinter L2 mit 3,2 m Ladelänge. Abgeladen wird von Hand am Lastenaufzug; das steht im Auftrag, ebenso die Kommissionsnummer des Händlers.
Eine Palette Zement nach Bonn-Duisdorf
Ein Baustoffhändler in Bonn-Beuel soll eine Palette mit 40 Sack Zement an einen Rohbau in Bonn-Duisdorf liefern, sein Lkw mit Ladekran ist verplant. 40 Säcke à 25 kg plus rund 25 kg Palette liegen über 1.000 kg – mehr, als der Sprinter L2 regulär zuladen darf. Die Palette fährt deshalb im 3,5-t-Koffer. Auf der Baustelle muss ein Stapler oder Teleskoplader bereitstehen; sonst wird Sack für Sack von Hand entladen, was dann im Auftrag steht.
Was bei Baustoffen vor der Buchung feststehen muss
Gewicht, Länge, Gefahrgut und Abladestelle – und wer jeweils dafür verantwortlich ist.
Gewicht schlägt Laderaum
Baustoffe erreichen die Zuladungsgrenze lange bevor der Laderaum voll ist. Ein Zementsack wiegt 25 kg, eine Gipskartonplatte mit 12,5 mm Stärke mindestens 8,5 kg pro Quadratmeter – eine Platte im Format 1,25 × 2,60 m also gut 27 kg. Buchbar sind bis 400 kg im Kompakttransporter, 900 kg im Transporter, 1.000 kg im Sprinter L2, 1.200 kg im 3,5-t-Koffer und 3.000 kg im 7,5-t-LKW. Geben Sie das tatsächliche Gewicht laut Lieferschein an; sonst kann im Zweifel nicht die ganze Menge mitfahren.
Lange Teile und Ladelänge
CW-Profile gibt es je nach Hersteller in Längen von 2,60 bis 4,50 m, Gipskartonplatten von 2,00 bis 3,00 m. Entscheidend ist die Ladelänge: 2,6 m im Transporter, 3,2 m im Sprinter L2, 4,2 bis 4,3 m im 3,5-t-Koffer. Was länger ist, gehört nicht in einen geschlossenen Kastenwagen, sondern auf eine offene Pritsche – das fragen Sie als Sonderfahrt an. Lange Bunde müssen nach § 22 StVO so verstaut sein, dass sie auch bei einer Vollbremsung nicht verrutschen.
Gefahrgut und Schüttgut
Ungesicherte, lose Schüttware wie offener Sand oder Kies ist ausgeschlossen; Sackware ist kein Problem. Vorsicht bei der Bauchemie: PU-Montageschaum und Sprühdosen sind Druckgaspackungen, Propangasflaschen Gase der ADR-Klasse 2, lösemittelhaltige Voranstriche können entzündbare Flüssigkeiten sein. Nach § 410 HGB muss der Absender – also Ihr Haus – den Frachtführer rechtzeitig in Textform über die Art der Gefahr informieren. Melden Sie solche Positionen vor der Buchung an; regulär gebuchte Fahrten dürfen kein unangemeldetes Gefahrgut enthalten.
Abladen an der Baustelle
Nach § 412 HGB ist das Entladen Sache der Absenderseite, soweit nichts anderes vereinbart oder üblich ist – auf der Baustelle also des Kunden mit Stapler, Teleskoplader oder eigenen Leuten. Maxmove stellt keine Hebemittel; eine zweite Person zum Tragen können Sie dazubuchen. Im eingeschränkten Haltverbot (Zeichen 286) ist Be- und Entladen erlaubt, im absoluten Haltverbot (Zeichen 283) nicht. Eine reservierte Haltverbotszone für die Baustellenbelieferung muss in Köln mindestens 21 Tage vorher beantragt werden.
Welches Fahrzeug für welche Baustofflieferung
Werkzeug, Silikon und einzelne Säcke fahren im Kompakttransporter bis 400 kg. Fliesen, Sackware bis 900 kg und Platten bis 2,5 m passen in den Transporter. Profile und Platten bis 3 m brauchen den Sprinter L2 mit 3,2 m Ladelänge, 4-m-Profile und Paletten bis 1.200 kg den 3,5-t-Koffer, Lasten bis 3.000 kg den 7,5-t-LKW. Schwerere Paletten, Längen über rund 6 m oder Kranentladung fragen Sie als [Sonderfahrt](/sonderfahrten) an.
| Fahrzeug | Max. Sendungsgewicht | Europaletten | Max. Sendungsmaß | Preis | Buchen |
|---|---|---|---|---|---|
| KleintransporterPasst z. B. Waschmaschine, Sessel, Umzugskartons | 400 kg | 1–2 | 160 × 120 × 120 cm | ab 30,90 € | Buchen |
| TransporterPasst z. B. Sofa, Umzug 1–2 Zimmer, Umzugskartons | 900 kg | 2–3 | 270 × 160 × 130 cm | ab 45,90 € | Buchen |
| XL TransporterPasst z. B. Schrank, Umzug 2–3 Zimmer, sperrige Möbel | 1 t | 3–4 | 330 × 180 × 170 cm | ab 55,90 € | Buchen |
| 3,5-t-KofferPasst z. B. Handelsware, Ladebordwand, große Möbel | 1200 kg | 6–8 | 430 × 210 × 210 cm | ab 130 € | Buchen |
| 7,5-t-LKWPasst z. B. Komplettumzug, sperrige Handelsware, Baustellenmaterial | 3 t | 12–15 | 610 × 245 × 240 cm | ab 250 € | Buchen |
Inkl. MwSt. und aller Gebühren. Deinen genauen Preis siehst du vor der Buchung.
Größer, offen oder schwerer als 3 t? Auf Anfrage als Sonderfahrt
So läuft eine Baustofflieferung mit Maxmove
- 01
Beim Kundenauftrag mitbuchen
Ihr Verkauf bucht die Fahrt direkt zum Auftrag: Lager oder Abholtheke, Baustelle, Kommissionsnummer, Gewicht und längstes Teil. Sofortpreis und frühestes Abholfenster stehen sofort fest.
- 02
Verladen im Lager
Ihr Lager verlädt mit dem Stapler beförderungssicher, schwere Säcke unten, lange Bunde flach. Der Fahrer prüft vor der Abfahrt die Ladungssicherung.
- 03
Fahrt mit Live-Tracking
Handwerker und Bauleitung sehen im Live-Tracking, wann das Material kommt, und müssen nicht an der Straße warten oder beim Händler nachfragen.
- 04
Übergabe an der Abladestelle
Abladen am vereinbarten Punkt, Unterschrift des Empfängers, Fotos von Ware und Abladestelle. Den Nachweis legen Sie zur Rechnung an Ihren Kunden.
Warum Maxmove für Baustoffhandel
Kleine Eilaufträge ohne Kranwagen
Der Lkw mit Ladekran bleibt für Ganzladungen verplant. Einzelne Paletten, Sackware und Platten fahren per Direktfahrt, sobald der Kunde an der Theke bestellt hat – auch wenn Ihre Tour für heute schon voll ist.
Lieferservice für Ihre Handwerkskunden
Ihr Kunde muss nicht selbst zur Abholtheke fahren, sein Monteur bleibt auf der Baustelle. Den Lieferpreis kennen Sie vor der Buchung und können ihn mit dem Material abrechnen; über einen [Business-Workspace](/business) erhalten Sie eine Rechnung.
Belegt bis zur Abladestelle
Unterschrift, Zeitstempel und Fotos zeigen, wann und wo abgeladen wurde. Das klärt Rückfragen zu Fehlmengen oder angeblich nicht gelieferter Ware, bevor daraus eine Reklamation wird.