Kunst transportieren – mit der Sorgfalt einer Galerie

Gemälde, Rahmen mit Glas oder Skulpturen: Kunst braucht Polster, sicheren Stand und ein ruhiges Fahrzeug – keine Sammelroute und kein Umladen.

  • Sofortpreis vor der Buchung
  • Versicherte Transporte
  • Tragehilfe zubuchbar
Kunst transportieren – mit der Sorgfalt einer Galerie

Fahrzeug

So transportieren Sie Kunst richtig

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Verpacken wie eine Galerie

Ecken- und Kantenschutz an den Rahmen, Glasflächen mit einem Klebeband-X sichern, die Bildfläche mit säurefreiem Papier abdecken, dann Luftpolsterfolie – Noppen nach außen, nie auf die Malschicht.

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Stehend, nie gestapelt

Gemälde reisen stehend und leicht geneigt, Bildseite zur gepolsterten Wand. Niemals flach legen oder aufeinander stapeln – auch nicht für die kurze Strecke.

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Klima und Erschütterung meiden

Direkte Sonne, Frost und lange Standzeiten im Fahrzeug vermeiden, Decken als Puffer nutzen. Bei einer Direktfahrt bleibt das Kunstwerk ohne Umladen im selben Fahrzeug.

Welches Fahrzeug brauchen Sie?

Einzelne Gemälde fahren gepolstert im Kompakttransporter; Sammlungen, große Formate und Skulpturen buchen Sie als exklusive Sonderfahrt – das Fahrzeug fährt dann nur für Ihre Kunst. Alle Maße und Zuladungen im Transporter-Ratgeber →

Kunstspedition oder Direktfahrt: was Ihr Werk braucht

Nicht jeder Kunsttransport braucht eine Kunstspedition – manche aber nichts anderes. Fine-Art-Speditionen arbeiten mit klimatisierten Fahrzeugen, eigens gebauten Kunstkisten, Kurierbegleitung und Zustandsprotokollen nach Museumsstandard. Das ist der richtige Weg für Leihgaben an Museen und Ausstellungen, deren Leihverträge solche Bedingungen festschreiben, für internationale Transporte mit Zollformalitäten und für Werke, deren Versicherer bestimmte Transportbedingungen verlangt.

Für den Alltag des Kunstmarkts in NRW reicht oft die Direktfahrt: das ersteigerte Bild aus dem Auktionshaus, der Ankauf aus einer Düsseldorfer Galerie, Arbeiten aus dem Atelier zur Rahmung oder die Sammlung beim Umzug von Köln nach Bonn. Entscheidend ist dann, dass das Werk ohne Umladen und ohne fremde Ladung im selben Fahrzeug bleibt, aufrecht steht und gut gepolstert ist.

Maxmove fährt Kunst als Direktfahrt mit Decken, Gurten und auf Wunsch Tragehilfe; Klimatisierung und Kurierbegleitung gehören nicht zum Standard. Für großformatige Werke, Skulpturen oder ganze Sammlungen fragen Sie eine Sonderfahrt an und beschreiben Maße, Gewicht, Verpackung und Wert.

Gemälde transportieren: Leinwand, Glas, frische Ölfarbe

Die Bildoberfläche ist der empfindlichste Teil eines Gemäldes und darf nie direkt mit Folie oder Klebeband in Berührung kommen. Decken Sie die Malschicht mit säurefreiem Seiden- oder Pergaminpapier ab und fixieren Sie es nur an Rückseite oder Rahmen – Klebeband gehört auf das Papier, nie auf das Bild. Erst darüber kommt die Luftpolsterfolie, und die Ecken bekommen Eckschutz aus Pappe.

Bei Rahmen mit Glas hält ein Klebeband-X auf der Scheibe Splitter im Bruchfall zusammen; das Band klebt dabei nur auf dem Glas. Frische Ölbilder sind ein Sonderfall: Ölfarbe ist nach einigen Tagen oberflächlich trocken, durchgetrocknet aber oft erst nach Monaten. Ein frisch gemaltes Bild schlagen Sie deshalb nicht in Folie ein, sondern transportieren es mit Abstandshaltern in einem Bildkarton oder einer Kiste, damit nichts die Oberfläche berührt.

Gemälde reisen stehend und leicht geneigt, die Bildseite zur gepolsterten Wand, mehrere Bilder getrennt durch Pappe oder Hartschaumplatten. Im Haus erleichtert ein Bilderwagen den Weg vom Hängeplatz zum Fahrzeug: Das Gewicht steht auf Rollen, die Hände führen nur – gerade bei großen Formaten im Treppenhaus oder Ausstellungsraum ein Gewinn.

Zustand dokumentieren, Wert angeben, Versicherung klären

Vor jedem Kunsttransport steht die Dokumentation. Fotografieren Sie das Werk von vorn, von hinten und an allen Kanten, halten Sie vorhandene Risse, Craquelé, Kratzer am Rahmen oder lose Stellen fest und notieren Sie Maße und Gewicht. Dieses Zustandsprotokoll ist die Grundlage, falls nach der Fahrt eine Frage auftaucht. Eine Vorlage zum Ausfüllen finden Sie bei unserem Schadensprotokoll.

Bei der Buchung geben Sie den Wert an. Wer wertvolle Werke regelmäßig bewegt, prüft die eigene Kunstversicherung: Viele Policen sind als Nagel-zu-Nagel-Deckung angelegt, die das Werk vom Abhängen über Verpacken und Transport bis zum Wiederaufhängen schützt. Ob ein Transport mit einem bestimmten Dienstleister eingeschlossen ist, steht in den Bedingungen – bei hohen Summen klären Sie den Versicherungsschutz vor dem Termin.

Am Ziel dokumentiert Maxmove die Übergabe digital mit Zeitstempel, Fotos und Unterschrift des Empfängers. Vergleichen Sie den Zustand beim Auspacken mit Ihren eigenen Fotos und vermerken Sie Auffälligkeiten sofort, nicht erst Tage später.

Häufige Fragen zum Kunsttransport

Was kostet der Transport?

Galerie-Ankauf, Auktions-Abholung oder Umzug der Sammlung: exklusiv gefahren, versichert und zum Festpreis.

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