TMS (Transport Management System)
Was ein TMS (Transport Management System) ist, welche Funktionen es abdeckt, was es kostet und für wen es sich lohnt – kompakt erklärt mit Beispielen.
Redaktion und Fachprüfung: Max Valjan · Zuletzt aktualisiert: 4. August 2026
Ein TMS (Transport Management System, deutsch Transportmanagementsystem) ist eine Software, die das Transportgeschäft eines Unternehmens digital abbildet – von der Auftragsannahme über Disposition und Tourenplanung bis zu Live-Tracking, Abliefernachweis und Abrechnung. Statt Excel-Listen, Telefonketten und Papierdokumenten arbeitet das ganze Team in einem System mit denselben Echtzeitdaten.
Kernfunktionen eines TMS
- Auftragsmanagement: Aufträge digital erfassen – per Web, E-Mail, Buchungsseite, Shop-Anbindung oder API – und ihren Status vom Eingang bis zur Zustellung verfolgen.
- Disposition: Fahrer und Fahrzeuge zuweisen, heute zunehmend mit KI-Vorschlägen (Dispositionssoftware).
- Tourenplanung: Stopps automatisch in die wirtschaftlich beste Reihenfolge bringen (Tourenplanungssoftware).
- Fuhrpark & Fahrer: Fahrzeuge, Termine, Dokumente und Fahrerprofile verwalten (Flottenmanagement).
- Live-Tracking: Sendungen in Echtzeit verfolgen und Kunden Tracking-Links geben.
- Abliefernachweis: Zustellungen mit Foto, Unterschrift und GPS-Stempel dokumentieren (digitaler Abliefernachweis).
- Abrechnung: Aus zugestellten Aufträgen Rechnungen erzeugen, inklusive E-Rechnung.
Cloud-TMS vs. klassische Systeme
Klassische Transport- und Speditionssoftware läuft oft auf eigenen Servern, wird pro Arbeitsplatz lizenziert und in monatelangen Projekten eingeführt. Cloud-TMS laufen im Browser, sind in Tagen startklar und wachsen nutzungsbasiert mit – ein Vorteil vor allem für Kurierdienste, kleine Speditionen und Werksflotten. Einen ehrlichen Marktüberblick gibt unser TMS Software Vergleich.
Abgrenzung: TMS, WMS, ERP
Ein TMS steuert Transporte. Ein WMS (Warehouse Management System) steuert das Lager, ein ERP das gesamte Unternehmen (Finanzen, Einkauf, Personal). In der Praxis sind die Systeme über Schnittstellen verbunden: Das ERP übergibt Aufträge, das TMS organisiert die Zustellung und meldet Status und Nachweise zurück.
Das Maxmove TMS
Vertiefende Definitionen zeigen, wie die Bausteine zusammenspielen: automatische Disposition, Tourenoptimierung, Telematik, ETA, Geofencing, Leerfahrten, Fahrzeugauslastung, Fahrer-App und ePOD.
Maxmove ist ein Cloud-TMS für Kurierdienste, Speditionen und Flotten: KI-Disposition, Tourenplanung, Flottenmanagement und digitaler Abliefernachweis in einem System – kostenloser Einstieg, Abrechnung nach Sendungsvolumen statt pro Nutzer, plus Marktplatz-Aufträge für freie Kapazität.
Ein Transportauftrag im TMS
Fünf verbundene Schritte statt isolierter Listen und Chatverläufe.
1 · Auftrag
Daten einmal erfassen
Adresse, Zeitfenster, Ladung
2 · Disposition
Fahrer und Fahrzeug
Verfügbarkeit und Kapazität
3 · Tour
Stopps optimieren
Reihenfolge und Zeitfenster
4 · Fahrer-App
Status in Echtzeit
Navigation und Rückmeldung
5 · Nachweis
Foto oder Signatur
Direkt am Auftrag archiviert
Eigene Prozessdarstellung von Maxmove; sie beschreibt den üblichen Datenfluss, keine verbindliche Norm.