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Gefahrgut-Beförderungspapier (Vorlage)

Beförderungspapier für Gefahrguttransporte nach ADR 5.4.1 als kostenlose Vorlage in PDF und Word – mit allen Pflichtangaben in der vorgeschriebenen Reihenfolge.

Vorlage kostenlos herunterladen

Kostenlos und ohne Anmeldung – auch für den gewerblichen Einsatz.

Das Beförderungspapier ist das zentrale Begleitdokument jedes Gefahrguttransports auf der Straße. Abschnitt 5.4.1 ADR schreibt genau vor, welche Angaben es enthalten muss – und in welcher Reihenfolge. Diese kostenlose Vorlage bringt alle Pflichtfelder in die vorgeschriebene Struktur.

Welche Angaben schreibt das ADR vor?

Je gefährlichem Gut verlangt das ADR diese Angaben in genau dieser Reihenfolge:

  1. UN-Nummer mit vorangestellten Buchstaben „UN" (z. B. UN 1263)
  2. offizielle Benennung für die Beförderung (z. B. FARBE)
  3. Nummer(n) der Gefahrzettel-Muster (z. B. 3)
  4. Verpackungsgruppe, soweit zugeordnet (z. B. II)
  5. Tunnelbeschränkungscode in Klammern (z. B. (D/E))

Dazu kommen: Absender und Empfänger mit Anschrift, Anzahl und Beschreibung der Versandstücke sowie die Gesamtmenge je UN-Nummer. Die Vorlage führt alle Positionen in dieser Struktur auf – eine Zeile je Gut.

Wann greifen Erleichterungen?

Zwei Fälle sollten Sie kennen, bevor Sie mehr Aufwand treiben als nötig. Die 1000-Punkte-Regel (Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR): Bleibt die Beförderungseinheit unter der Punktegrenze, entfallen unter anderem ADR-Schein des Fahrers und orangefarbene Kennzeichnung – das Beförderungspapier bleibt trotzdem Pflicht, ergänzt um die Gesamtmenge je Beförderungskategorie. Und begrenzte Mengen (LQ) nach Kapitel 3.4 ADR: Ist die Ware LQ-konform verpackt und gekennzeichnet, ist kein Beförderungspapier nach 5.4.1 erforderlich.

Was die Vorlage nicht ersetzt

Ein korrektes Papier macht noch keinen regelkonformen Transport: Verpackung, Kennzeichnung, Zusammenladeverbote und Ladungssicherung kommen hinzu – und die Vorlage ersetzt keine Gefahrgut-Schulung. Wer regelmäßig Gefahrgut befördert, sollte einen Gefahrgutbeauftragten einbinden; für viele Unternehmen ist das ohnehin Pflicht.

Papier oder digital?

Das Beförderungspapier selbst fährt heute noch als Papier im Fahrzeug mit. Was sich digital abbilden lässt, ist alles darum herum: Welches Fahrzeug hat die passende Ausrüstung, welcher Fahrer einen gültigen ADR-Schein, welche Dokumente gehören zu welcher Tour? Fahrzeug- und Fahrerdaten samt Dokumenten verwaltet das Maxmove TMS digital – so fällt vor Tourbeginn auf, wenn etwas fehlt, nicht erst bei der Kontrolle.

Häufige Fragen

Wann brauche ich ein Beförderungspapier? Bei jeder ADR-pflichtigen Beförderung – auch unterhalb der 1000-Punkte-Grenze. Nur bei begrenzten Mengen (LQ) nach Kapitel 3.4 und bestimmten Freistellungen entfällt es.

Was bedeutet der Tunnelbeschränkungscode? Er steht in Klammern hinter der Verpackungsgruppe und legt fest, durch welche Tunnelkategorien (A bis E) das Gut befördert werden darf. Ein Gut mit Code (D/E) darf beispielsweise nicht durch Tunnel der Kategorien D und E.

Gilt die 1000-Punkte-Regel automatisch? Nein. Sie müssen je Beförderungseinheit rechnen: Menge mal Faktor der jeweiligen Beförderungskategorie, über alle Güter summiert. Erst wenn die Summe unter 1000 bleibt, greifen die Erleichterungen – und die Berechnungsgrundlage gehört ins Beförderungspapier.

Wer ist für das Beförderungspapier verantwortlich? Der Absender ist für vollständige und richtige Angaben verantwortlich, der Beförderer dafür, dass das Papier bei der Fahrt mitgeführt wird. Bei einer Kontrolle fehlende oder falsche Angaben treffen beide.

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