Zustellfenster
Ein Zustellfenster definiert den vereinbarten Zeitraum für eine Lieferung. Erklärung mit Pufferrechnung und Abgrenzung zur ETA.
Redaktion und Fachprüfung: Max Valjan · Zuletzt aktualisiert: 18. August 2026
Ein Zustellfenster ist der vereinbarte Zeitraum für die Ankunft oder Übergabe einer Sendung. Es ist eine Planungsgrenze, während die ETA einen laufend aktualisierten Zeitpunkt prognostiziert.
Pufferrechnung
Eine Tour plant Ankunft um 13:20 Uhr. Die historische Schwankung liegt bei etwa 15 Minuten, die Übergabe darf zwischen 13:00 und 14:00 Uhr erfolgen. Der Plan besitzt damit 20 Minuten Puffer zur frühen und 40 Minuten zur späten Grenze. Ein zusätzlicher Auftrag darf diesen Restpuffer nicht unbemerkt verbrauchen.
Harte und weiche Fenster
Ein hartes Fenster kann außerhalb der Zeit keine Annahme erlauben. Ein weiches Fenster beschreibt eher einen Kundenwunsch. Tourenoptimierung muss diese Priorität kennen, sonst behandelt sie alle Zeiten gleich.
Eine Avisierung informiert den Empfänger über Fenster und aktuelle Prognose. Maxmove zeigt Zeitfenster bei Auftrag, Tour und Fahrer an und markiert erwartete Konflikte für die Disposition. Auf der letzten Meile sollten wiederkehrende Abweichungen nach Standort und Ursache ausgewertet werden.
Zeitreserve innerhalb eines Zustellfensters
Die geplante Ankunft wird gegen beide Grenzen geprüft.
Fenster
13:00–14:00 Uhr
60 Minuten zulässiger Zeitraum
Planankunft
13:20 Uhr
historisch ±15 Minuten
Restpuffer
20 min früh · 40 min spät
bei neuen Stopps neu rechnen
Eigene Maxmove-Modellrechnung; harte und weiche Zeitfenster im Auftrag unterscheiden.