Sperrgut
Sperrgut lässt sich wegen Form oder Abmessung nicht standardmäßig handhaben. Mit Prüfmatrix für Fahrzeug, Ladehilfe und Übergabe.
Redaktion und Fachprüfung: Max Valjan · Zuletzt aktualisiert: 18. August 2026
Sperrgut ist eine Sendung, die wegen Form, Länge, Volumen oder Handhabung nicht in einen üblichen standardisierten Transportablauf passt. Das Gewicht allein entscheidet nicht.
Prüfmatrix vor der Fahrzeugwahl
Die Planung prüft Außenmaße und Gewicht, nutzbare Tür- und Laderaumöffnung, Schwerpunkt, Stapelbarkeit, Ladehilfe und Zugang am Ziel. Ein zwei Meter langes, leichtes Bauteil kann mehr Planung benötigen als eine schwere Standardpalette.
Beispiel für den begrenzenden Faktor
Ein Möbelstück wiegt nur 70 Kilogramm, ist aber 2,30 Meter lang und nicht zerlegbar. Die Nutzlast eines Transporters reicht, die Türöffnung jedoch nicht. Die richtige Entscheidung entsteht erst aus Maßen und Ladeweg, nicht aus dem Gewicht.
Je nach Übergabe ist Zwei-Mann-Handling erforderlich. Bei standardisiert gebündelbaren Einheiten ist dagegen Stückgut die passendere Kategorie. Maxmove hält Maße, Fahrzeugklasse und Zusatzanforderungen am Auftrag zusammen, bevor die Disposition zuweist.
Nutzlast reicht – Türöffnung nicht
Sperrgut wird durch den engsten praktischen Faktor bestimmt.
Gewicht
70 kg
Nutzlast ist ausreichend
Länge
2,30 m
nicht zerlegbar
Entscheidung
Öffnung ausmessen
Fahrzeug nach Ladeweg wählen
Eigene Maxmove-Fallrechnung; Schwerpunkt, Sicherung und Trageweg zusätzlich prüfen.