Direktfahrt
Bei einer Direktfahrt fährt ein Fahrzeug ohne geplante Fremdstopps vom Abhol- zum Zielort. Abgrenzung, Kostenlogik und Einsatzbeispiel.
Redaktion und Fachprüfung: Max Valjan · Zuletzt aktualisiert: 18. August 2026
Eine Direktfahrt transportiert eine Sendung mit einem dafür eingesetzten Fahrzeug vom Abhol- zum Zielort, ohne geplante Zustell- oder Abholstopps für andere Kunden. Sie priorisiert Laufzeit, klare Übergabekette und geringe Umladung.
Kostenmodell
Eine transparente Kalkulation trennt Anfahrt, Hauptstrecke, Fahrzeug- und Zeitkosten sowie Zuschläge. Beispiel: 18 Kilometer Anfahrt plus 126 Kilometer Hauptstrecke ergeben 144 Einsatzkilometer. Ob eine Rückfahrt berechnet wird, hängt von Auftrag und Preisregel ab.
Direktfahrt oder Beiladung?
Eine Beiladung teilt Kapazität und kann günstiger sein, braucht aber flexiblere Zeiten. Die Direktfahrt passt, wenn ein enges Zustellfenster, besondere Handhabung oder geringe Umladung wichtiger sind als maximale Bündelung.
Sonderfahrt und Direktfahrt werden oft ähnlich verwendet. Eine Sonderfahrt betont den individuell organisierten Auftrag; die Direktfahrt beschreibt vor allem den direkten Ablauf. Maxmove zeigt buchbare Direktfahrten mit Fahrzeug, Status und Abliefernachweis in einem Auftrag. Bei sehr kurzer Vorlaufzeit kann derselbe Ablauf als Eillieferung organisiert werden.
Einsatzkilometer einer Direktfahrt
Anfahrt und Hauptstrecke werden sichtbar getrennt.
Anfahrt
18 km
vom Fahrzeug zur Abholung
Hauptstrecke
126 km
Abholung bis Ziel
Einsatzstrecke
18 + 126 = 144 km
Rückfahrt separat regeln
Eigene Maxmove-Modellrechnung; Preis hängt zusätzlich von Fahrzeug, Zeit, Maut und Zusatzleistung ab.