So bauen wir Maxmove: Ein Blick in unseren Engineering-Stack
Von TypeScript und Go-Microservices bis hin zu React Native Apps und Event-Driven Architecture — so entwickeln wir die Plattform hinter moderner Logistik.

Warum wir das schreiben
Maxmove entwickelt ein Logistik-Betriebssystem der nächsten Generation — KI-gestützt, multimodal und gebaut für On-Demand-Lieferungen und Enterprise-Transportmanagement. Dieser Anspruch erfordert durchdachte Engineering-Entscheidungen. In diesem Beitrag teilen wir, womit wir bauen — und vor allem, warum.
Architektur
Unsere Codebasis folgt den Prinzipien von Domain-Driven Design innerhalb eines einzigen Monorepos. Wir haben diese Struktur gewählt, weil Logistik eine tief vernetzte Domäne ist — Aufträge, Disposition, Zahlungen, Fahrzeuge und Kommunikation hängen alle voneinander ab. Ein Monorepo ermöglicht es uns, diese Grenzen gemeinsam weiterzuentwickeln, statt Koordinationsaufwand über verteilte Repositories zu bekämpfen.
Das Monorepo wird mit Bun Workspaces und Turborepo verwaltet, was uns atomare Commits über den gesamten Stack und eine einzige CI-Pipeline gibt, die Fehler erkennt, bevor sie ausgeliefert werden.
Sprachen
- TypeScript — betreibt unsere API, Web-Frontends, Mobile-Apps und gemeinsame Pakete. Wir bekommen durchgängige Typsicherheit von der Datenbankschicht bis zur UI, was die Klasse von Bugs drastisch reduziert, die es in Produktion schaffen.
- Go — läuft in unseren Backend-Microservices. TypeScript allein konnte uns nicht das Concurrency-Modell geben, das wir für Echtzeit-Disposition und High-Throughput-Event-Verarbeitung brauchen, deshalb haben wir Go gewählt, wo rohe Performance am meisten zählt.
- Protocol Buffers — die Vertragssprache zwischen Services. Codegenerierung hält unsere TypeScript- und Go-Clients automatisch synchron, sodass API-Drift schlicht nicht passiert.
Frontend
Für das Web nutzen wir Next.js mit React. Für Mobile entwickeln wir mit React Native und Expo und nutzen die neue Architektur mit Bridgeless Mode und Turbo Modules — dieselbe technische Richtung, die Tesla für seine Robotaxi-App gewählt hat. Das ist wichtig, weil es uns ermöglicht, nativen Code dort zu schreiben, wo Performance kritisch ist (Karten, Animationen, Standortverfolgung), während der Großteil der Geschäftslogik zwischen iOS und Android geteilt wird.
Backend
Unsere API läuft auf Bun — gewählt für schnellen Start, geringen Speicherverbrauch und native TypeScript-Ausführung. Sie übernimmt Authentifizierung und leitet Requests an unsere Go-Microservices weiter, die die Kerngeschäftsdomänen besitzen. Wir haben Go hier gewählt, weil Disposition und Auftrags-Matching nebenläufigkeitsintensive Probleme sind, bei denen Goroutines und Channels alles im Node.js-Ökosystem übertreffen.
PostgreSQL ist unsere primäre Datenbank — kampferprobt, erweiterbar und mehr als fähig, die Geodaten-Abfragen zu bewältigen, die Logistik verlangt. Für räumliche Indizierung nutzen wir Ubers H3 Hexagonal-Grid-System, das es uns ermöglicht, Fahrer effizient mit Aufträgen zu matchen, Servicegebiete zu definieren und Nähe im großen Maßstab zu berechnen.
Logistik ist von Natur aus Echtzeit — Kunden erwarten Live-Tracking, Fahrer brauchen sofortige Auftragsbenachrichtigungen, und Disponenten wollen alles sehen, während es passiert. Wir nutzen WebSockets intensiv, um Updates an jeden Client zu pushen, sobald sich etwas ändert. Im Hintergrund verbindet eine Event-Driven Architecture auf Basis von NATS und JetStream alles miteinander. Wenn ein Auftrag erstellt, eine Zahlung erfolgreich durchgeführt oder ein Job von einem Fahrer angenommen wird, fließen Events sofort durch das System — mit dauerhafter Speicherung und Zustellgarantien, damit nichts verloren geht.
Was als Nächstes kommt
Wir arbeiten daran, die größten technischen Herausforderungen im Warentransport zu lösen — und die Logistikwelt auf den Kopf zu stellen.
- KI-agentische Disposition — Wir bauen intelligente Disposition, die über statische Regel-Engines hinausgeht. Mit Machine Learning und LLMs arbeiten wir an End-to-End-Matchmaking, das Kontext versteht, Nachfrage vorhersagt und über das gesamte Netzwerk optimiert — und damit die digitale Infrastruktur für eine Zukunft schafft, in der autonome Fahrzeuge ohne menschliche Koordination liefern.
- Blockchain-verifizierter Zustellnachweis — Für hochwertige und grenzüberschreitende Sendungen reicht "zugestellt" nicht aus. Wir bauen manipulationssichere Beweisketten, die jeder Partei in der Logistikkette kryptografische Gewissheit darüber geben, was wann und wo passiert ist.
- Multimodaler Transport — Heute orchestrieren wir Straßenlieferungen. Morgen kommt Luftfracht dazu — und wir bereiten uns auf die Transportmethoden vor, die danach kommen: autonome Roboter und Drohnen, die verändern werden, wie Güter durch Städte bewegt werden.
Wie wir arbeiten
Wir sind ein kleines Team mit Sitz im Kölner Innodom — oder remote. Wir arbeiten in engen, autonomen Gruppen und nutzen intensiv agentische KI-Tools, um mit weniger Leuten schnell voranzukommen. Ein Pflichtmeeting pro Woche, und nur wenn es etwas zu besprechen gibt. Die restliche Zeit: Deep Work, minimale Ablenkung, maximaler Output.
Wenn das nach der Umgebung klingt, in der du deine beste Arbeit machst, schau auf unserer Karriereseite vorbei oder melde dich direkt bei max@maxmove.com.